Mental Health Matters

Warum wird psychische Gesundheit unterschätzt und was hat das Thema mit Versicherungen zu tun?

Artikel

Lesedauer: 4 Minuten

2022-05-24

Stell dir vor, deine beste Freundin erzählt dir, sie sei berufsunfähig. Wenn es dir wie den meisten geht, denkst du: Was ist passiert? Hatte sie einen Unfall? Hat sie sich was gebrochen? Wir assoziieren häufig körperliche Leiden mit dem Arbeitsausfall. Und meinen deshalb, dass kein hohes Risiko besteht, in einem Bürojob berufsunfähig zu werden. 

Die Zahlen sprechen da eine andere Sprache. Laut einer Statistik werden 33,5 % aller Betroffenen durch eine psychische Erkrankung wie Burnout oder Depression berufsunfähig. Das ist jede dritte Person! Tendenz weiter steigend. Fakt ist: Mentale Beeinträchtigungen sind inzwischen auf Platz 1 der Gründe für eine Berufsunfähigkeit.

Gemeinsam gegen Tabus: It’s okay not to be okay

Höchste Zeit, uns das Thema einmal genauer anzuschauen. Der Mai ist in den USA bereits seit 1949 ganz offiziell als „Mental Health Awareness Month“ bekannt. Gestartet hat ihn Mental Health America, eine Organisation, die über das Thema psychische Gesundheit aufklären und mit Vorurteilen und Stigmatisierung aufräumen will.

Mit Erfolg! Der Trend ist in den vergangenen Jahrzehnten auch zu uns nach Europa rübergeschwappt. Zahlreiche Aktionswochen und -tage beleuchten verschiedene Aspekte der Mental Health. Immer mit dem Ziel, die beste Unterstützung für Betroffene zu ermöglichen, damit sie ein gesundes, erfülltes Leben führen können.

Was hat das mit dir zu tun?

Mental Health geht uns alle an. Und psychische Erkrankungen sind verbreiteter, als du vielleicht denkst. Um nur ein Beispiel zu nennen: Etwa 350 Millionen Menschen weltweit leben mit einer Depression; in Deutschland ist es die häufigste psychische Erkrankung. Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation zufolge erhält jedoch nur eine in vier Personen eine adäquate Behandlung.

Das liegt mitunter daran, dass die Einschränkungen nicht als tatsächliche Erkrankung wahrgenommen werden. Nicht selten spielen Scham oder Angst eine Rolle und hindern Betroffene daran, sich professionelle Hilfe zu suchen. Nach wie vor werden Depressionen hierzulande oft unterschätzt, für viele ist es sogar ein Tabuthema.


Deshalb ist es umso wichtiger, dass in dem Bereich eine noch viel intensivere Aufklärung und Sensibilisierung stattfindet, um Vorurteile aus der Welt zu schaffen und einen konstruktiven, ganzheitlichen Umgang mit Psyche und Gesundheit zu finden. Dafür gibt es inzwischen einige großartige Organisationen wie die Deutsche Depressionshilfe.

Wie können Versicherungen dir helfen?

Eins ist klar: Unsere Gesundheit ist nicht garantiert. Ob wir psychisch erkranken werden oder nicht, können wir nicht voraussagen. Aber wir können uns für den Fall der Fälle absichern. Wie? Ganz einfach: Wenn du krankheitsbedingt nicht arbeiten kannst, ist es am wichtigsten, dass der Lebensunterhalt gesichert ist. Denn nur so kannst du dich darauf konzentrieren, wieder gesund zu werden.


Und genau dafür gibt es die Berufsunfähigkeitsversicherung (kurz: BU). Sobald du deinen Beruf nachweislich länger als sechs Monate nicht ausüben kannst, erhältst du trotzdem ein monatliches Einkommen – die sogenannte BU-Rente. Die ist an deinen letzten Beruf gekoppelt. Deshalb ist es an der Stelle egal, ob du noch in irgendeinem Job arbeiten könntest. Gut so! Dann halten dich auf deinem Weg zur Besserung keine Geldsorgen auf. Übrigens: Je früher du eine BU abschließt, umso günstiger fallen die Beiträge dauerhaft für dich aus.

Schütze dich und deine Gesundheit

Bei Getsafe möchten wir, dass du dein Leben in vollen Zügen genießen kannst. Dabei unterstützen wir dich mit unkomplizierten Versicherungen. Jetzt ist der allerbeste Zeitpunkt, um dich abzusichern. Damit sorgst du für einen entspannten Alltag und musst dir vor allem im Ernstfall keine Sorgen um deine finanzielle Sicherheit machen.


Wir sind für dich da! Deine Fragen klären wir gerne bei einem persönlichen Beratungsgespräch.

Autor: Lisa