Top-Tipps, wie du deine Kaution zurückbekommst

Stelle sicher, dass dein/e Vermieter/in dein Geld nicht ungerechtfertigt einbehält

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Lesedauer: 4 Minuten

2021-07-21

Jeder, der schon einmal aus einer Mietwohnung/-haus ausgezogen ist, weiß, dass es nicht immer einfach ist, die Kaution zurückzubekommen. Du hast dich um deine Wohnung gekümmert, auch wenn sie zu Beginn nicht im besten Zustand war. Doch dein/e Vermieter/in möchte dir deine Kaution nicht zurückzahlen. Das kannst du tun, um sie zurückzubekommen.

1. Mache Fotos

Dies ist eines der wichtigsten Dinge, die du tun kannst, um deine Kaution zurückzubekommen. Mache Fotos von Schäden und Gebrauchsspuren, sobald du in eine Mietwohnung/-haus einziehst! Wenn möglich, mache das sogar schon bevor du einziehst. So kannst du beim Auszug nicht beschuldigt werden, diese Schäden verursacht zu haben. Deine Fotos dienen als Beweisstücke und jede/r Vermieter/in würde es schwer haben, sie zu bestreiten.

2. Halte dein Zuhause sauber

Du solltest nicht nur aufräumen, bevor du ausziehst, doch dazu später mehr. Behandle deine gemietete Wohnung/Haus mit Respekt – so wie dein Eigenheim behandeln würdest. Wenn du deine Wohnung ordentlich hältst, ist es unwahrscheinlicher, dass du vorzeitige Gebrauchsspuren verursachst. Das wirkt sich natürlich positiv auf die Rückzahlung deiner Kaution aus, wenn du das Mietverhältnis beendest.

3. Überprüfe deinen Mietvertrag

Alle Mietverträge haben unterschiedliche Bedingungen und diese können die Kautionsrückzahlung beeinflussen. Zum Beispiel verlangen einige Verträge, dass du die Wände streichst, bevor du ausziehst. Überprüfe deinen Mietvertrag auf diese Details und halte dich daran. So bist du auf der sicheren Seite, wenn es darum geht, dein Geld zurückzubekommen.

4. Bringe die Wohnung zum glänzen, bevor du ausziehst

Unabhängig davon, was in deinem Vertrag steht, solltest du die Wohnung in einem sauberen und aufgeräumten Zustand verlassen. Wenn du beim Auszug Müll oder Flecken auf dem Teppich oder den Wänden hinterlässt, wirst du es schwer haben, deine Kaution zurückzubekommen.

5. Benachrichtige deine/n Vermieter/in über deine Kaution

Es ist immer gut, deine/n Vermieter/in wissen zu lassen, dass du deine Kaution zurückhaben möchtest. Manche Vermieter/innen besitzen oft mehrere Objekte. Aus diesem Grund kann es für sie schwierig sein, den Überblick über alle Details zu behalten. Indem du sie/ihn informierst, legst du deine Anforderungen frühzeitig fest und verringerst hoffentlich die Wahrscheinlichkeit von späteren Streitigkeiten.

6. Bezahle alle anfallenden Kosten

Wenn man eine Zeit lang irgendwo wohnt, ist es normal, dass Dinge beschädigt werden. Missgeschicke passieren nunmal. Falls du etwas beschädigst, solltest du in den sauren Apfel beißen und den Schaden bezahlen. Wenn du dich weigerst, kann die Situation ausarten und der/die Vermieter/in behält die gesamte Kaution ein. Lass dich aber nie dazu überreden, etwas zu bezahlen, das nicht gerechtfertigt ist.

7. Sei bei allen Besichtigungen anwesend

Beim Auszug wird dein/e Vermieter/in die Wohnung besichtigen, um sie auf Schäden zu überprüfen. Sei bei dieser Besichtigung dabei. So stellst du sicher, dass du genau das siehst, was dein/e Vermieter/in sieht. Es ist viel einfacher, die Dinge persönlich zu besprechen, als über eine Flut von Texten oder E-Mails zu kommunizieren.

Was ist, wenn das alles nicht funktioniert?

Die meisten Vermieter/innen sind vernünftig und werden dir deine Kaution zurückzahlen. Allerdings gibt es immer wieder Situationen, in denen das nicht der Fall ist – auch wenn du alles richtig gemacht hast. Hier kann dir die Versicherung weiterhelfen. Zum Glück kümmert sich Getsafe um deine Bedürfnisse. Wusstest du, dass der Getsafe Rechtsschutz mit der Erweiterung Wohnen dich bei Streitigkeiten mit deinem/r Vermieter/in unterstützt? Du bist außerdem am Arbeitsplatz, im Verkehr und im Privatleben absichert. Finde noch heute mehr heraus!

Autor: Jacob